Termine & Veranstaltungen im Café


29.01.2020  "Die Bürgermeisterin - Wahnsinn, Macht, Intrigen" Komödie mit Simone Röbern

Beginn 19 Uhr,

Einlass 18.15 Uhr in der Schokoladenmanufaktur

Sauerland.

Eintritt 14,- Euro / VVK

und Abendkasse

Henrike Knies ist stellvertretende Bürgermeisterin einer kleineren Gemeinde, irgendwo am Rande des Ruhrgebiets. Ihr Aufgabenbereich besteht im wesentlichen darin, sich in der Nähe des amtierenden Bürgermeisters Karl-Uwe Stumpf zu befinden. Als dieser durch einen recht mysteriösen Unfall auf einem Schützenfest zu Tode kommt, wird Henrike quasi über Nacht seine Nachfolgerin. Nach einem turbulenten ersten Tag im Amt sucht sie Zuflucht in einem Café und redet sich erst einmal alles von der Seele. Ihre Zuhörerschaft erfährt so manches über die Zumutungen des bürokratischen und oft absurden Kommunalpolitiker-Alltags, über Kungeleien und Seilschaften, über Wahlkampfstrategien unterm Spardiktat, über den Spagat zwischen den ‚inneren‘ Anforderungen in der Stadtverwaltung und den ‚äußeren‘ in der Öffentlichkeit und darüber, wie Henrike all dies mit Haltung, Humor und unorthodoxen Ideen zu meistern versucht. Nach und nach erhält das Publikum auch einen Einblick in das spezielle Verhältnis von Henrike zum verstorbenen Vorgänger und über die Ereignisse auf jenem Schützenfest, die der frischgebackenen Bürgermeisterin mindestens genauso viel zu schaffen machen, wie ihr erster Amtstag.
„Die Bürgermeisterin“ ist eine hoch-amüsante und temporeiche Ein-Frau-Komödie nah an der Realität, geschrieben und inszeniert vom Ruhrgebietskomödien-Spezialisten Sigi Domke, der hier mit viel Witz und psychologischem Einfühlungsvermögen die (weiblichen) Abgründe der Kommunalpolitik auslotet.
Simone Röbern lebt als freie Schauspielerin in Bochum. Nach Abitur und Schauspielausbildung folgten Engagements an verschiedenen Theatern sowie Aufträge als Sprecherin u.a. für den WDR. Lesungen und Liederabende gehören ebenso zu ihrem Repertoire wie Comedy und Kurzgeschichten.



27.02.2020  "Das ich nicht lache!" Satiren, Szenen, Sketche von Ephraim Kishon

mit Kriszti Kiss

Beginn 19 Uhr,

Einlass 18.15 Uhr in der Schokoladenmanufaktur

Sauerland.

Eintritt 14,- Euro / VVK

und Abendkasse

„Es bleibt nichts anderes. Nur Lachen. Jemand, der lacht, ist nicht besiegt. So lange ich lachen kann, bin ich ein Mensch mit Ehre.“ Gestützt auf diese Erkenntnis nimmt der „Weltmeister der Satire“ Ephraim Kishon sowohl den Alltag als auch die Abgründe menschlicher Existenz lächelnd aufs Korn. Ephraim Kishon (1924-2005), ein Israeli ungarischer Herkunft, zählt zu den bedeutendsten Satirikern des 20. Jahrhunderts. Die humoristische Darstellung der israelischen Alltagsrealität und seines Familienlebens waren sein Schwerpunkt. Er schrieb zumeist Kurzgeschichten, aber auch Theaterstücke und Drehbücher, arbeitete in Israel und in der Schweiz. Respektlose Situationskomik, hintergründige Ironie und ein scharfer Blick für die kleinen menschlichen Schwächen gehen bei Kishon eine unvergleichliche Mischung ein, die ihn als Humoristen von hohem Rang ausweist.
Ein Abend zum Schmunzeln und herzhaften Lachen mit Kriszti Kiss.
„Die Verwandlungskunst der in Budapest geborenen temperamentvollen Ungarin mit den lachenden Augen schien unerschöpflich. Mit einfühlsamer Interpretation brachte sie typisch-prägnante Situationsbeschreibungen an die Frau und den Mann“ (Mindener Tageblatt).
„In dem ihr wie auch Kishon eigenen ungarischen Akzent wechselt Kiss mit ausgeprägter Mimik und Intonation mühelos die Rollen und bringt Satire und Humor Kishons anschaulich auf die Bühne. Dabei sind es weniger die bekannten Geschichten, die die gelernte Schauspielerin vorträgt. Ihr geht es um die hintergründigen Geschichten, die Einblicke geben in die Besonderheit des jüdischen Humoristen, der sich und das israelische Lebensgefühl in zahlreichen Alltagssituationen drastisch überspitzt und ad absurdum führt“ (Ruhrnachrichten, Dortmund).
Kriszti Kiss ist gebürtige Ungarin und erhielt ihr Schauspieldiplom an der Hochschule für Schauspielkünste in Budapest. Nach ihrer Übersiedlung nach Deutschland spielte sie große Rollen u.a. an den Stadttheatern Aachen, Hagen, Oberhausen, am Landestheater Neuss und am Schlosstheater Moers. In den letzten Jahren arbeitet sie – neben vielfältigen Aufgaben in freien Theaterproduktionen vor allem als Kabarettistin, Chansonsängerin und Rezitatorin.



25.03.2020  "Der Mops mit der Maske" oder Das phantastische Leben des Edgar Wallace

                                                                                                                                                                                     mit Stefan Keim

Beginn 19 Uhr,

Einlass 18.15 Uhr in der Schokoladenmanufaktur

Sauerland.

Eintritt 14,- Euro / VVK

und Abendkasse

Das Leben des Bestsellerautors Edgar Wallace war mindestens so spannend und unterhaltsam wie seine Romane. Er war Kriegsberichterstatter in Südafrika, einer der erfolgreichsten Krimiautoren aller Zeiten - und verzockte seinen Reichtum beim Spiel. Weniger bekannt ist, dass Wallace auch das Drehbuch für den ersten King-Kong-Film schrieb.
Stefan Keim hat ins Zentrum dieses Abends ein kriminalistisches Live-Hörspiel mit dem Titel „Der Mops mit der Maske“ gestellt. Er unternimmt mit diesem Programm eine humoristische Reise in den Kopf des Autors - mit vielen Anleihen bei den Krimis und Abenteuerromanen. Zwischendurch berichtet er mit vielen Fakten und Anekdoten über Leben und Wirken von Edgar Wallace.
„Den 'Mops mit der Maske' hat der bekennende Mops-Liebhaber selbst geschrieben. Dazu bediente er sich aus Versatzstücken berühmter Wallace-Werke wie 'Das Gasthaus an der Themse', 'Die toten Augen von London' und natürlich 'Der Frosch mit der Maske'. Auch bekannte Charaktere übernahm er: Inspector Higgins, die Reporterin Elsa Bennett, den dubiosen Zeitungschef Pendleton, den zwielichtigen Ex-Drogendealer Fred Winter. Letzteren gab er mit Lust am eigenen Imitationstalent wie Klaus Kinski – klasse! Dazu begleitete Keim seine Geschichte mit teils kriminell dramatischem Spiel auf dem E-Piano.“ (WAZ, Gelsenkirchen).
Stefan Keim ist Autor, Journalist, Moderator und Schauspieler. Seine kabarettistischen Auftritte führten ihn zu über hundert verschiedene Kleinkunst-Bühnen im gesamten Bundesgebiet.



22.04.2020  "Jahrhundert-Lacher. Deutsche Humoristen 1900-2000

                                                                                                                                                                              mit Michael Dreesen

Beginn 19 Uhr,

Einlass 18.15 Uhr in der Schokoladenmanufaktur

Sauerland.

Eintritt 14,- Euro / VVK

und Abendkasse

100 Jahre Humor, das reicht für 4 Generationen – mindestens. Und es zeigt sich in der Rückschau, dass Lachen schnell vergehen kann, aber guter Humor bisweilen Zeitalter überdauert. Schnelllebig sind die Zeiten, auch das zwanzigste Jahrhundert war vom Wandel geprägt: Weltkriege und politische Systemwechsel, veränderte Lebensgewohnheiten und neue Medien haben Einfluss genommen auf unseren Humor. Erinnern Sie sich noch?
Michael Dreesen nimmt Sie im freien Vortrag mit auf eine Zeitreise durch die Jahrzehnte zwischen Kaiserreich und wiedervereinigtem Deutschland, zwischen Gedicht und Sketch, zwischen Buch und Fernseh-Show. Mit Texten von Autoren wie Wilhelm Busch, Otto Reuter, Heinz Erhardt, Jürgen von Manger, Emil und Otto führt er zurück in eine Epoche, in der Humoristen noch nicht Comedians hießen. Er stellt damit nicht nur seine Vielseitigkeit unter Beweis, sondern auch den Facettenreichtum unseres Humors. Es darf gelacht werden!
Michael Dreesen (geb. 1972 in Essen) lebt in Mainz. 1995-1998 absolvierte er seine Ausbildung in Mainz. Es folgten u.a. Engagements in Lübeck, Karlsruhe, Mainz und Heilbronn – zuletzt 2004-2010 am Landestheater Schleswig-Holstein – sowie die Mitarbeit an freien Produktionen und Solo-Auftritte.