Termine & Veranstaltungen im Café


13.02.2018  "Ritter, Reime und Romanzen" Ein Heinz Erhardt-Abend mit Stefan Keim

Beginn 19 Uhr,

Einlass 18.15 Uhr in der Schokoladenmanufaktur

Sauerland.

Eintritt 12,- Euro / VVK

und Abendkasse

 

AUSVERKAUFT!

„Alles im Leben geht natürlich zu. Nur meine Hose geht natürlich nicht zu.“
Kaum einer verstand sich so auf das selbstironische Spiel mit der deutschen Sprache wie Heinz Erhardt. Das Komikeridol der Wirtschaftswunderzeit war nie verletzend. Sein Humor blieb immer menschenfreundlich, und wenn er mal schwarze Töne anschlug, geschah das mit einem Augenzwinkern.
Stefan Keim bringt den 1979 verstorbenen Erhardt zurück ins Bühnenleben. In „Ritter, Reime und Romanzen“ sind die berühmten Klassikerparodien wie Goethes „König Erl“ oder Schillers „Apfelschuss“ ebenso zu hören wie lockere, wortwitzige Plaudereien. Sogar eine ganze Oper, Heinz Erhardts Version der „Carmen“, bleibt dem Publikum nicht vorenthalten. Keim verwandelt sich stimmlich und optisch in Heinz Erhardt und singt auch einige der bekanntesten Chansons wie „Fräulein Mabel“ und „Linkes Auge blau“.
Der Abend soll nicht nur den Menschen und Komiker Heinz Erhardt auferstehen lassen, sondern seine spezielle Sprachakrobatik fortführen, die Kunst des Kalauers für unsere heutige Zeit weiterdenken. Schließlich war Heinz Erhardt – mit heutigen Worten beschrieben – der erste deutsche Standup-Comedian.
"Stefan Keim riskierte, stets mit einem charmanten Lächeln, auch eine dicke Lippe. Mit seiner frechen, beinahe spitzbübischen Art sorgte er für Lachtränen im Publikum. Eines steht fest: Der verstorbene Komiker wäre von Keims Melange-Abend begeistert gewesen" (Westfalenpost, Hohenlimburg).
"Keim stahl sich die Witze nicht einfach für schnelle Lacher, er lebte sie. Spontane Scherze mit dem Publikum meisterte er auch ohne Vorlage seines Vorbildes" (Hellweger Anzeiger, Fröndenberg).
Stefan Keim ist Autor, Journalist, Moderator und Schauspieler. Seine kabarettistischen Auftritte führten ihn zu über hundert verschiedene Kleinkunst-Bühnen im gesamten Bundesgebiet.



20.03.2019  "Tauben vergiften im Park" Kopp spielt Kreisler

mit Bastian Kopp (Gesang und Klavier)

Beginn 19 Uhr,

Einlass 18.15 Uhr in der Schokoladenmanufaktur

Sauerland.

Eintritt 12,- Euro / VVK

und Abendkasse

Georg Kreisler, der 2011 89jährig verstorben ist, war Satiriker, Kabarettist und Komponist. Mit seinen „bösen Liedern“ hat er deutschsprachige Chansongeschichte geschrieben. Seit Jahrzehnten haben sie nicht an Aktualität und Schärfe verloren. Bastian Kopp greift diese Lieder auf und stellt sie in unsere Zeit: eine Zeit der Arbeitsämter, der Armut an Perspektiven. Eine Zeit der politischen Beschwichtigungen und des Zweckoptimismus. Dass diese jedoch keine neuen Phänomene sind, sondern schon seit langer Zeit die Konturen der deutschen Seele schleifen, zeigen die Lieder von Georg Kreisler immer auf’s Neue.
Bastian Kopp widmet sich indessen nicht nur dem politischen Querulanten, Protestler und Anarchisten Kreisler, sondern auch seiner makabren Ironisierung des menschlichen Miteinanders von den kreislerschen Liebesliedern, über Paarbeziehungen bis hin zum Aufgeschmissensein des vermeintlich erwachsenen Menschen in seiner Umgebung. Nach gescheiterter Psychotherapie und "Schizophrenie" bleibt nur noch eins: "... der Mensch bleibt ein Mensch! Der muss weg!"
"Bastian Kopp ist nicht nur ein begnadeter Pianist und Sänger, sondern auch wahrer Kreisler-Experte. Wenn Bastian Kopp an seinem Klavier Platz nimmt und den Kreisler-Abend mit einem Frühlingslied eröffnet, dann ist die Welt nicht rosarot, dann geht es nicht und Liebe, dann wird es böse, richtig böse. Kreislers Werke sind bissig, gehässig, frech, und revolutionär, dass dem Zuhörer das Lachen im Halse stecken bleibt. Frenetisch wurde Kopp am Ende des Kreisler-Abends gefeiert und das Publikum erklatschte sich einige Zugaben" (Iserlohner Kreisanzeiger).
Bastian Kopp (geb. 1975) lebt in Düsseldorf. Er arbeitet seit Jahren freischaffend als Pianist, Liedbegleiter, Komponist und Sänger. Die Beschäftigung mit Georg Kreisler nimmt in seiner Arbeit einen ganz besonderen Platz ein: Er ist ein gefragter Kreisler-Interpret und Leiter des Georg-Kreisler-Forums im Internet.



03.04.2019  Da fehlt doch was! Männer und andere Fundstücke

                                                                Kabarett mit Kriszti Kiss

Beginn 19 Uhr,

Einlass 18.15 Uhr in der Schokoladenmanufaktur

Sauerland.

Eintritt 12,- Euro / VVK

und Abendkasse

Er ist weg... Eine Frau sucht ihren Ehemann... Was ist passiert? Vielleicht hat er sie einfach verlassen. Abgehauen… Es kann aber auch sein, dass jemand ihn entführt hat und Lösegeld erpressen will. Oder sogar Schlimmeres. So beginnt der neue Kabarettabend der Dortmunder Schauspielerin und Sängerin Kriszti Kiss: „Da fehlt doch was! – Männer und andere Fundstücke“.
Die Frau steht unter Druck. Vor dem Publikum muss sie sich rechtfertigen. Kriszti Kiss erzählt, spielt und singt, was sie alles unternommen hat, um den verschwundenen Mann aufzuspüren. Abenteuerliche Geschichten. Denn auf ihrer Suche gerät sie in haarsträubende Situationen. Und steht schließlich vor der Frage, ob sie den Vermissten überhaupt noch zurück haben will…
Die große Frage, ob Männer und Frauen überhaupt zueinander passen, wird an diesem Abend endgültig beantwortet. Die kabarettistische Reise führt u.a. durch nächtliche Straßen, den Zoo und ein Sushi-Restaurant. Die - zumindest zeitweise - entmannte Ehefrau schreckt vor keinem Wagnis zurück, um Klarheit zu bekommen. Ein spannendes schauspielerisch-kabarettistisches Feuerwerk mit vielen Rollenwechseln und schmissigen Songs, brodelnden Gefühlen und scharfen Pointen.
„In vielen Facetten wurden die Höhen und Tiefen der Zweisamkeit beleuchtet und ein kabarettistischer Blick auf die sich wandelnden Zeiten geworfen. Dass das Publikum einen köstlichen Abend genießen konnte, lag vor allem an der Schauspielerin, die den Abend ganz allein bestritt. Kriszti Kiss trug die Geschichte, obwohl leicht erkältet, spritzig und in glänzender Weise vor. Nein, sie trug nicht vor! Sie erzählte und spielte die Geschichte in höchst lebendiger Weise, schlüpfte in unterschiedliche Rollen von Frauen und Männern, sang Balladen, tanzte sogar und bezog das Publikum ein, das bei kleinen Scherzen vergnügt mitmachte“ (IKZ, Iserlohn)
Kriszti Kiss erhielt ihr Schauspiel-Diplom an der renommierten Staatlichen Hochschule für Schauspielkünste in Budapest, ihrer Heimatstadt. Sie lebt seit mehr als zwanzig Jahren in Dortmund und arbeitet seither als Schauspielerin an vielen namhaften Bühnen, in freien Produktionen sowie als Kabarettistin und Chansonsängerin.