Termine & Veranstaltungen im Café


10.10.2018  "Ein jeder Narr tut was er will". In der Werkstatt von Wilhelm Busch

von und mit Markus Veith

Beginn 19 Uhr,

Einlass 18.15 Uhr in der Schokoladenmanufaktur

Sauerland.

Eintritt 12,- Euro / VVK

und Abendkasse

Das Publikum besucht den Maler, Dichter, Philosophen und Humoristen in seiner Werkstatt. Busch, der nicht als ‚netter‘ Mensch gilt, vielmehr als schrulliger, lebenslang lediger Einsiedler, ist zunächst nicht begeistert davon, dass ihm jemand über die Schulter schaut, doch indem er in seiner humorvoll gereimten, gleichzeitig bissigen Gewitztheit über die Menschen, insbesondere Künstler, übers Malen und Dichten referiert, kommt er immer mehr ins Plaudern und bietet seinem Publikum mit seinen Geschichten um den verhinderten Dichter Balduin Bählamm und den Maler Klecksel einen - stellenweise - comicartigen Einblick in die Arbeit und das Leben des großen Humoristen Wilhelm Busch.

„Ein Stück in zwei Akten, kein Rezitationsabend und doch aus Busch-Gedichten zusammengestellt. Ungewöhnlich, beschränkt sich Veith doch nicht allein auf das Werk, auch wenn er den Dichter Balduin Bählamm und Maler Klecksel über die Bühne springen lässt. Das Stück ist vielmehr der Versuch die Person Busch, den Maler und den Dichter, mit Leben zu füllen“ (Ruhrnachrichten, Dortmund). "Veith verleiht den Reimen von Wilhelm Busch eine völlig neue Ausdruckskraft. Wenige Requisiten genügen, um all die vielfältigen Charaktere darzustellen. Palette und Pinsel, eine Staffelei, ein Stuhl, mehr nicht; den Rest besorgen Gestik und Mimik. Das Wilhelm-Busch-Programm war ein wunderbarer Einstieg in die neue Saison, was sich auch im lang anhaltenden Applaus niederschlug“ (Neue Presse, Coburg). Markus Veith (geb. 1972) arbeitet seit 1997 als freischaffender Schauspieler und Autor. Derzeit spielt er in mehreren Produktionen mit. Als Autor hält er regelmäßig Lesungen, produziert Hörbücher und Hörspiele und wurde mit mehreren Preisen und Nominierungen geehrt.



07.11.2018  Meister des Humors: Heinz Erhardt, Peter Frankenfeld, Fritz Grünbaum & Co.

in Szene gesetzt von Michael Dreesen

Beginn 19 Uhr,

Einlass 18.15 Uhr in der Schokoladenmanufaktur

Sauerland.

Eintritt 12,- Euro / VVK

und Abendkasse

Wenn man „Papi geht’s gut“ hört, oder wenn ein Fisch im Fluss ertrinkt, oder wenn gesungen wird, dass die eigene Katze seit Jahr und Tag säuft und raucht, damit sie mal ’nen Kater hat, dann weiß man, dass man es hier mit großen Könnern des Wortspiels, des gepflegten Kalauers und der gespielten Pointe – kurz: mit den Meistern des Humors – zu tun hat.

Alte wohlbekannte, aber auch unbekannte, fast vergessene Komiker geben sich hier ein Stelldichein. Von Karl Farkas über Fritz Grünbaum und Peter Frankenfeld bis zu Hanns Dieter Hüsch ist alles vertreten, was Witz und Pointen hat.

Michael Dreesen präsentiert die Werke der alten Großmeister in Spiel und Wortakrobatik, ohne sie dabei zu kopieren! Es gelingt ihm meisterlich, die einzelnen Stücke neu zu beleben, eigene Spielereien mit einzufügen und so einen vergnüglichen und kurzweiligen Abend zu gestalten. „Auf charmante, bezwingende Weise band Dreesen die Zuhörer im voll besetzten Saal wieder und wieder in Humoriges und Originelles ein. Nicht eins zu eins, sondern munter durcheinander, neu interpretiert und mit eigenen Wortspielereien garniert, versammelte der Darsteller, der sein schauspielerisches Können geschickt einsetzte, unvergessene und vergessene Meister zu einem gepfefferten Schlagabtausch“ (Westfälische Rundschau, Lüdenscheid). Michael Dreesen (geb. 1972 in Essen) lebt als freier Schauspieler in Mainz, wo er auch 1995-1998 seine Ausbildung absolvierte. Es folgten u.a. Engagements in Lübeck, Karlsruhe, Mainz und Heilbronn – zuletzt 2004-2010 am Landestheater Schleswig-Holstein – sowie die Mitarbeit an freien Produktionen und Solo-Auftritte.



05.12.2018  Charles Dickes: "Ein Weihnachtslied in Prosa".

Erzähltheater-Abend mit Achim Brock

Beginn 19 Uhr,

Einlass 18.15 Uhr in der Schokoladenmanufaktur

Sauerland.

Eintritt 12,- Euro / VVK

und Abendkasse

Charles Dickens (1812-1870) ist einer der meistgelesenen Schriftsteller der englischen Literatur. Mit Oliver Twist, Nicholas Nickleby oder David Copperfield hat er unvergessliche literarische Figuren geschaffen. 1843 schrieb Dickens „A Christmas Carol in Prose“, die berühmte Weihnachtsgeschichte, in der eine phantastische Handlung mit einem moralischen Zweck verknüpft wird.

Der Autor verfolgte dabei die Absicht, die Aufmerksamkeit des Lesers auf die Not der Armen in der Gesellschaft Englands zu lenken. Tatsächlich erschien das Buch kurz vor Weihnachten, am 19. Dezember 1843. Der herzlose Geschäftemacher Ebenezer Scrooge wandelt sich darin zu einem gütigen, die Not der Menschen lindernden alten Herrn. Dickens bedient sich hierfür der Mittel der Groteske: Am Heiligen Abend erscheinen dem alten Geizhals drei Geister in Folge. „Die Wege der Menschen deuten ein bestimmtes Ende voraus, auf das sie hinführen, wenn man auf ihnen beharrt. Aber wenn man von den Wegen abweicht, ändert sich auch das Ende“, erkennt Scrooge und wird fortan zu einem anderen Menschen.

Lauschen Sie dem Schauspieler und Erzähler Achim Brock, und folgen Sie ihm in

das London des 19. Jahrhunderts! Schreiten Sie durch dichten Nebel und eisiger

Kälte auf ein dunkles, graues Gebäude zu und lernen Sie den Besitzer Scrooge kennen, der ein habgieriger alter Sünder ist, verschwiegen, verschlossen und einsam wie eine Auster… Hören Sie von der wunderbaren Wandlung des Ebenezer Scrooge! Achim Brock absolvierte seine Ausbildung an der Schauspielschule in Hamburg. Es folgten u.a. Theater-Engagements in Landshut, Detmold, Eßlingen und Essen. 1992 gründete er das Erzähltheater Achim Brock.