Termine & Veranstaltungen


14.03.2018  Ritter, Reime und Romanzen. Ein Heinz Erhardt Abend mit Stefan Keim

Beginn 19 Uhr,

Einlass 18.15 Uhr in der Schokoladenmanufaktur

Sauerland.

Eintritt 12,- Euro / VVK

und Abendkasse

Ausgebucht!

„Alles im Leben geht natürlich zu. Nur meine Hose geht natürlich nicht zu.“
Kaum einer verstand sich so auf das selbstironische Spiel mit der deutschen Sprache wie Heinz Erhardt. Das Komikeridol der Wirtschaftswunderzeit war nie verletzend. Sein Humor blieb immer menschenfreundlich, und wenn er mal schwarze Töne anschlug, geschah das mit einem Augenzwinkern.
Stefan Keim bringt den 1979 verstorbenen Erhardt zurück ins Bühnenleben. In „Ritter, Reime und Romanzen“ sind die berühmten Klassikerparodien wie Goethes „König Erl“ oder Schillers „Apfelschuss“ ebenso zu hören wie lockere, wortwitzige Plaudereien. Sogar eine ganze Oper, Heinz Erhardts Version der „Carmen“, bleibt dem Publikum nicht vorenthalten. Keim verwandelt sich stimmlich und optisch in Heinz Erhardt und singt auch einige der bekanntesten Chansons wie „Fräulein Mabel“ und „Linkes Auge blau“.
Der Abend soll nicht nur den Menschen und Komiker Heinz Erhardt auferstehen lassen, sondern seine spezielle Sprachakrobatik fortführen, die Kunst des Kalauers für unsere heutige Zeit weiterdenken. Schließlich war Heinz Erhardt – mit heutigen Worten beschrieben – der erste deutsche Standup-Comedian.

"Stefan Keim riskierte, stets mit einem charmanten Lächeln, auch eine dicke Lippe. Mit seiner frechen, beinahe spitzbübischen Art sorgte er für Lachtränen im Publikum. Eines steht fest: Der verstorbene Komiker wäre von Keims Melange-Abend begeistert gewesen" (Westfalenpost, Hohenlimburg).
"Keim stahl sich die Witze nicht einfach für schnelle Lacher, er lebte sie. Spontane Scherze mit dem Publikum meisterte er auch ohne Vorlage seines Vorbildes" (Hellweger Anzeiger, Fröndenberg).

Stefan Keim ist Autor, Journalist, Moderator und Schauspieler. Seine kabarettistischen Auftritte führten ihn zu über hundert verschiedene Kleinkunst-Bühnen im gesamten Bundesgebiet.

 

 



26.04.2018  Käseigel unterm Petticoat. Satirisch-musikalischer Trip in die 50er und 60er Jahre

Beginn 19 Uhr,

Einlass 18.15 Uhr in der Schokoladenmanufaktur

Sauerland.

Eintritt 12,- Euro / VVK

und Abendkasse

Ausgebucht!

 

Zwei Programmhälften – zwei deutsche Jahrzehnte, die unterschiedlicher nicht sein können: Zunächst die muffigen Fünfziger, in denen Frauenrechte und Gleichberechtigung noch in die Welt der Träume gehörten. Das Adenauer-Jahrzehnt, als Frau ihren Ernährer noch um Erlaubnis fragen musste, wenn sie ein Konto eröffnen oder arbeiten gehen wollte – als die Frauen nur ungenau wussten, was sie wollten aber sich bald aufmachten, es endlich zu bekommen. Und dann – die zweite Hälfte des Programms – die aufmüpfigen Sechziger, der Beginn der männlichen Verwirrungen und Irritationen, die bis heute anhalten, und der Anfang vom Ende der männlichen Vorherrschaft über die Frauen.
Die Frauen sind klüger geworden seit den Sechzigern, sie widersprechen sich nicht mehr selbst, sie warten geduldig ab, bis er es tut. Und was ist aus den Schürzenjägern von damals geworden? Die leiden heute sehr, denn Frauen tragen keine Schürze mehr. Das Ende vom Lied? Frauen müssen zwar immer noch doppelt so gut sein wie Männer, um die Hälfte zu erreichen. Aber Gott sei Dank fällt ihnen das ja nicht sonderlich schwer.
Mit „Käseigel unterm Petticoat“ nehmen Sabine Klose und Christoph Rösner ihr Publikum mit auf eine höchst unterhaltsame Reise zum Beginn der Emanzipation und erklären – ganz nebenbei – auch, warum heute so viele gut ausgebildete Frauen Singles sind. Sie haben noch nicht gelernt, ihre Klugheit zu verbergen. Melodisch, witzig, frech und frivol gehen die beiden den Frauen und den Männern auf den Grund, um am Ende festzustellen: Frauen sind noch immer die Rätselecke in Gottes großer Weltzeitung und Männer noch immer dafür geschaffen, eines Tages glückliche Witwen zu hinterlassen.

Sabine Klose
(geb. 1969) ist ausgebildete Requisiteurin und Sopranistin; zahlreiche Engagements vorwiegend am Hagener Theater; Märchenrollen; „Bastian“ – Hauptrolle in der Oper „Die Unendliche Geschichte“ von Siegfried Matthus; „Der kleine Horrorladen“ – zahlreiche Engagements in freien Theaterproduktionen.
Christoph Rösner (geb. 1958) lebt als freischaffender Autor, Rezitator und Kabarettist in Hagen. Seit 1994 kann er auf eine Reihe von erfolgreichen Projekten, Programmen und Inszenierungen zurückblicken. Im Jahr 2000 erschien sein erstes Buch „In der Mitte“ – Gedichte und Kurzprosa. Es folgten zahlreiche Rezitations-, Kabarettprogramme und Revüen. Derzeit ist Rösner mit unterschiedlichen Programmen auf den Kleinkunstbühnen im Land unterwegs.